Zauberkunst live erleben ...

Wo die Schwerkraft nicht mehr gilt
Zauberschlacht – Duelle 
mit klassischen
Kartentricks und Löffeln, die zu Gabeln werden.
(Dritte Darmstädter Zauberschlacht, Darmstädter Echo vom 05.09.2011, Marc Mandel)

Der Film „Prestige“ kam im Jahr 2007 in die deutschen Kinos. Er schildert
den Kampf zweier Zauberkünstler um den spektakulärsten Trick. Den
Darmstädter Illusionisten Malepartus, mit bürgerlichem Namen Mathias Pippel, brachte der Streifen (damals) auf die Idee, eine „Zauberschlacht“ zu veranstalten.

„Es gibt hauptsächlich zwei Gründe, warum Zuschauer zu einer Zauberschau gehen“, weiß der Illusionist Felix Gauger, „entweder sie wollen sich einfach unterhalten – oder sie wollen wissen, wie die Tricks funktionieren.“

Über Dreihundert Menschen waren gekommen, darunter zahlreiche Kinder. Und sie wollten vor allem Spaß. Nach diesem Erfolg soll übrigens die nächste Zauberschlacht bereits imkommenden Jahr  in der Centralstation stattfinden, wie der Veranstalter versicherte.

Den Anfang machte AbraXas,der Sieger der letzten Zauberschlacht. Thorsten Ophaus, wie er im Privatleben heißt, begann vor 15  Jahren mit der Zauberei in der Musischen Gruppe Auerbach. Schon bald konnte er sein Physik-Studium an der TU Darmstadt damit finanzieren. Inzwischen hat Ophaus sein Hobby zum Beruf ausgebaut, was vor allem in seiner professionellen Bühnenpräsenz deutlich wird. Neben den klassischenKartentricks lässt er am Freitag die Zuschauer Kinokarten zerreißen und sie mit den Sitznachbarn tauschen. Verblüffenderweise passen sie am Ende trotz dem meistens wieder zusammen.

Bei der Zauberschlacht hat jeder Künstler eine halbe Stunde Zeit, sich zu präsentieren.

Marion Metternich ist eine der wenigen Frauen in Deutschland, die von ihren Illusionen leben können. Das Verwandeln eines weißen Löschblattes in einen 100-Euro-Schein macht ihr in der Centralstation ebenso wenig Schwierigkeiten, wie das Trennen und Wieder-Zusammenfügen von Seilen. Wie einstmals Uri Geller schiebt sie sich einen Löffel in den Mund – der danach allerdings keinesfalls verbogen erscheint, sondern als Gabel.

Als Meister alter Schule erscheint Magic Charles – der zudem ein exzellenter Bauchredner ist. Das Darmstädter Echo zerreißt er in hundert Stücke, die sich anschließend von alleine wieder zu einer lesbaren Seite zusammenfügen.  Seinen wirklich witzigen Vortrag krönt er, indem er zwei Zuschauer in Bauchredner verwandelt, wobei die beiden unterschiedlichen Stimmen natürlich von ihm selbst kommen.

Den letzten Auftritt bestreitet Felix Gauger mit einer Mischung aus Illusion und Comedy. Dass sich ein gewöhnlicher Luftballon vor den Augen der Zuschauer in eine Sektflasche verwandelt, verwundert an diesem Abend kaum noch. Da verblüfft schon eher ein schwebender Tisch.

Den Sieg des Abends erringt er jedoch vor allem mit...
seiner Mentalmagie! Während sich eine Zuschauerin eine Zahl denkt, zeichnet er ein magisches Quadrat, bei dem alle Längs-, Diagonal- und Querlinien addiert genau diese Zahl ergeben.

(Darmstädter Echo vom 05.09.2011, Marc Mandel)

"Zauberer treten zum Duell an" 
Turnier–Nach dem Vorbild der Poetry-Slams

(Erste  Darmstädter Zauberschlacht, Darmstädter Echo vom 25.02.2008, tfk)


Im zarten Alter von sechs Jahren wurde Enkelsohn Mathias Pippel mit dem "Ganz geheimen Zauberbuch” beschenkt und verfiel daraufhin der Illusionskunst. Mittlerweile zum Studenten der Betriebswirtschaftslehre herangewachsen wurde Pippel nun zum Begründer der ersten Darmstädter Zauberschlacht [....] (Darmstädter Echo vom 25.02.2008, tfk)

Zauberschlacht_MagicSlam_2020_Show.png

Das ECHO zur 1. Zauberschlacht: 

...Presse ist begeistert von der Zauberschlacht

Verblüffende Tricks im Woogsviertel. Erste Darmstädter Zauberschlacht begeistert das Publikum
(Erste  Darmstädter Zauberschlacht, Die Lokale Zeitung vom 25.02.2008,Dagmar Gutzeit )

Wie kommt der halbierte Fünf-Euro-Schein in die Zitrone? Wieso bleibt eine gefaltete Zeitung trocken, obwohl man Flüssigkeit hineinschüttet? Und wie kann es sein, dass einzelne Ringe ohne jegliche Öffnung sich ineinander verketten?
 
Drei Zauberkünstler,[..]führten am 23. Februar die “Darmstädter Zauberschlacht” in ihrem Vereinshaus, Wienerstraße 95, vor. Jeder der Künstler bewies seine Fähigkeiten in einer jeweils halbstündigen Vorführung. Die Zuschauer wurden als Helfer einbezogen.
 
Mathias Pippel alias Magier Malepartus warf sich mit verschiedenen Gästen ein unsichtbares Ei zu, das er dann aber plötzlich doch als echtes Ei im vorher leeren Beutel fand. Thorsten Ophaus alias Zauberkünstler AbraXas ließ von zwei jungen Frauen aus dem Publikum ein Kartenspiel mischen, sich je eine Karte merken, die er durch diese Damen in seinen Jackentaschen wiederfinden ließ.
 
Daniel Schirner alias Maximus, der Magier, gab zwei kleine Stoffbälle einem der Gäste. Plötzlich waren die Bälle nicht mehr in der Faust des Gastes, sondern in der Faust des Maximus. Und dann hatte der Gast plötzlich drei Bälle in seiner Faust. So ging es über beinahe drei Stunden mit immer neuen Überraschungen und dabei fesselnder Wortspielerei.
 
Zum Abschluss sollten die Zuschauer mittels Zauberstäben ihre Wertung abgeben. Die Entscheidung für den besten Zauberkünstler fiel sichtbar schwer. Maximus der Magier, hauptberuflich Betriebswirt, erhielt den Siegerpokal. Zauberkünstler Abraxas hat sich nach einem Physikstudium diesem Gewerbe verschrieben und Magier Malepartus betreibt dieses Hobby neben seinem Betriebswirtschaftsstudium. Der Versammlungsraum im Vereinsheim war überfüllt, das Publikum begeistert.
 
Die “Zauberschlacht” soll wiederholt werden, mit anderen Ideen und an anderem Ort. Der Leser wird es durch die Presse erfahren.

 

(Die Lokale Zeitung Darmstadt vom 25.02.2008, Dagmar Gutzeit)